Pacing beim Laufen im WOD: Zwei Perspektiven im Vergleich
Tempo als taktische Entscheidung, nicht als Zufallsprodukt
Tempo als taktische Entscheidung, nicht als Zufallsprodukt
Ein 800-Meter-Lauf mitten im WOD sieht auf dem Papier harmlos aus. In der Praxis entscheidet das Tempo ueber alles, was danach kommt.
Wer neu ist, laeuft meist zu schnell. Der Ehrgeiz treibt an, die fehlende Erfahrung bremst spaeter brutal. Nach dem Lauf sind die Beine schwer, die Hantelstange wirkt doppelt so schwer.
Erfahrene Athleten laufen bewusst unter ihrer Maximalleistung. Sie halten ein Tempo, das die Herzfrequenz kontrollierbar haelt. Ziel ist nicht die schnellste Laufrunde, sondern das beste Gesamtergebnis im WOD.
Ich laufe die erste 400er immer 10 bis 15 Sekunden langsamer als ich koennte. Dafuer breche ich bei den Thruster-Saetzen nicht ein.
Wer CrossFit-Kurse fuer Mitarbeiter anbietet, sollte Pacing-Konzepte von Beginn an erklaeren. Ohne dieses Wissen frustrieren sich Einsteiger unnoetig und geben fruehzeitig auf.